Wie wir uns mit Worten selbst blockieren

 Am Anfang war das Wort. Unsere Worte sind magisch. Jeder unserer Gedanken formt unsere Wirklichkeit. Jeder Satz, den wir aussprechen, verändert unsere Umgebung. 

Selbsterfüllende Prophezeiung

​"Mist, diese doofe Schulung wird ja sicher der totale Blödsinn. Reinste Zeitverschwendung." - "Mit einer Partnerschaft kommt eine Reihe Verpflichtungen auf dich zu." - "Früh aufstehen ist so scheiße."

Worte beschreiben unsere Realität nicht nur, sie formen und erschaffen sie auch. Umso wichtiger, dass wir uns unserer Worte und Gedanken bewusst sind und werden.

Wieviel Chancen hat die Schulung, eine Partnerschaft, der neue Tag, wenn ihnen bereits mit der genannten Einstellung begegnet wird? Wie wir unsere Worte wählen führt meist zu selbsterfüllenden Prophezeiungen. Unser Gehirn sucht automatisch nach Bestätigungen unserer Behauptungen. Und niemand hat gern unrecht. Man kann sich durch die bewusste Verwendung von Worten und Formulierungen und Gedanken also tatsächlich seine Wirklichkeit bauen. :)

Bye bye "aber"

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Seit ich dieses Wort bewusst streiche, fühl ich mich viel freier - YouTube

In unseren Worten steckt Magie. Sie haben in unseren Gedanken und unserem Gesagten Macht - über uns, unsere Wirklichkeit und unsere Umwelt. Ein wenig Aufmerk...
 

 Lasst uns Türen öffnen und in Fluss kommen :)

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Kann ich Energetik, Magie und Spiritualität immer anwenden?

Kaum jemand würde auf die Idee kommen, eine Hautabschürfung mit einem Gips zu behandeln. Oder einen gebrochenen Knochen mit einem Pflaster. Wieso scheint es gerade im Bereich Spirituelles, Esoterik, Magie und (seltener) Energetik zu völlig unpassenden Anwendungen zu kommen? Oder tut es das gar nicht?

Werkzeuge muss man kennenlernen

Auf meinem Lebensweg habe ich immer wieder festgestellt, wie schnell wir Menschen dazu neigen, neu gelernte Werkzeuge am liebsten immer und überall und auf alles anwenden zu wollen. Das passiert jedoch meist nur in der Anfangsphase, wenn wir die möglichen Anwendungsbereiche noch nicht so gut kennen. Wenn wir als Kind den Umgang mit Besteck lernen, probieren wir das auch gerne überall aus, um herauszufinden, wo man diese komischen Dinger denn überall nutzen kann.

Besonders auffällig wird es, wenn wir die Werkzeuge noch gar nicht gelernt haben, sondern eher skeptisch sind. Dann fallen vielen von uns sofort Gegenbeispiele ein, wo dieses und jenes Werkzeug doch gar nicht anwendbar ist. Richtig. Ist es auch nicht.

Genau deshalb ist es notwendig, neue Werkzeuge kennenzulernen oder jemanden zu fragen, dessen Urteil man vertraut - oder sie zumindest als Gedankenanstoß nutzen möchte.

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Die Maslowsche Bedürfnishierarchie, bekannt als Bedürfnispyramide, ist eine sozialpsychologische Theorie des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow (1908–1970). Sie beschreibt menschliche Bedürfnisse und Motivationen (in einer hierarchischen Struktur) und versucht, diese zu erklären.

Wikipedia
Ich selbst konnte mit der Pyramide nie so richtig etwas anfangen. Das lag vor allem daran, dass durch die ebenenhafte Darstellung leicht der Eindruck entsteht, die einzelnen Stufen wären säuberlich voneinander getrennt und würden Schritt für Schritt aufeinander aufbauen. Die Darstellung als dynamische Bedürfnishierarchie gefällt mir da schon weit besser.
Wikipedia, dynamische Bedürfnishierarchie

Hier wird gleich auf den ersten Blick klar, dass es zu Überlappungen und Überschneidungen kommt. Es ist immer noch eine vereinfachte Darstellung, sie schwingt für mich aber der Wirklichkeit, wo alles im Fluss und mit fließenden Übergängen ist, deutlich näher. 

Wann wende ich was an?

Dafür finde ich die Hierarchie wieder ziemlich gut geeignet.

Ich fühle mich unwohl, blockiert, ängstlich, müde, etc. Also gehe ich die Pyramide von unten nach oben durch: Sind meine physischen Bedürfnisse gestillt oder habe ich Hunger, Durst, ist mir kalt, brauche ich Schlaf? Und so weiter. Kann ich den Mangel gleich beheben, wunderbar. Ist das Unwohlsein dadurch gebannt, noch besser.

Wenn Bedürfnisse nicht kleiner werden, obwohl sie offenbar gestillt werden, ist die Wahrnehmung in irgendeiner Form verzerrt. Dadurch kann es im schlimmsten Fall zu Erkrankungen wie Angst- und Zwangsstörungen und Depressionen etc. kommen. Je nach Stadium gibt es hier nun die verschiedensten Möglichkeiten - von der klassischen Psychotherapie, Medikamenten, Verhaltenstherapie bis hin zu energetischer Blockadenlösung mit Hilfe aller möglicher Hilfsmittel oder auch ohne, um das Energiefeld des Menschen wieder zum Fließen zu bringen.

Das Wesentliche ist eine Standortbestimmung. Wo stehe ich, in welchem Stadium befinde ich mich, was ist eigentlich los? Auch dafür kann man schulmedizinische Wege der Anamnese einschlagen oder mithilfe von Energetikern und Spirituellen Beratern, Lebensberatern etc. ein bisschen Klarheit in die Situation bringen. Ich weiß, das kann manchmal mühsam sein, weil man vielleicht nicht gleich an die richtige Stelle gerät. Es lohnt sich dran zu bleiben!

Ja und wie weiß ich dann, was mir hilft?

Ob Du das selbst weißt, hängt von Deiner Erfahrung ab. In jedem Fall hast Du jetzt einmal einen Punkt, von dem du aus Du anfangen kannst. Hol Dir Hilfe, frage nach. Bei wem, das kommt darauf an, wo Du stehst und in welchem Stadium Du Dich befindest.

In der ersten Tiefstphase meiner Depression war ich erstmal völlig aufgeschmissen und überfordert. Hausarzt, Krisenzentrum und dann eine Therapie über den Psychosozialen Notdienst haben mir geholfen, mich soweit wieder zu erholen, dass ich etwas klarer denken und wieder eigene Entscheidungen treffen konnte. Heute habe ich eine Reihe von Werkzeugen kennengelernt und weiß, wie sie bei mir wirken, sodass es mir leichter fällt, zu entscheiden, was ich wann anwende. Und manchmal gehe auch ich und frage um Rat und bitte um Hilfe.

Der wichtigste Wegweiser ist und bleibt das eigene Bauchgefühl! Solltest Du Dir gerade selbst (noch) nicht trauen, dann geh einmal los, wenn du kannst. Beginne nachzulesen, frage Menschen, die ähnliches erlebt haben - was in der heutigen Zeit sehr viel leichter als früher ist -, geh zu Deinem Hausarzt. Und gib bei einem "Das bildest Du Dir ein" nicht auf. 

Mein Fazit: Kann man nun Energetik, Magie, Spirituelles für alles anwenden? Ich behaupte: Ja und Nein. Denn es gibt für fast alle Aufgaben mehrere Lösungswege. Oft ist eine Mischung aus verschiedensten Mitteln das beste, um die verschiedenen Ebenen Körper, Geist und Seele abzudecken.

Ich finde, schwierig und bedenklich wird es dann, wenn jemand behauptet, sein Weg, sein Mittel, sein Werkzeug wäre das einzig richtige und alles andere sei falsch und würde schaden.

Mein Ansatz: Forschen, fragen, ausprobieren, wenn das Bauchgefühl mitspielt.

Mit dem Urwissen wieder in Einklang

Ansuz begleitet uns heute als #tagesrune. Warum gerade diese Rune in letzter Zeit so häufig auftaucht?
Nun, schön langsam hat die meisten von uns der Alltag wieder. Der Zauber der Raunächte verblasst in der Erinnerung. Die Neujahrsvorsätze weichen vielerorts den täglichen Anforderungen. So manche/r ist wieder in den alten Trott gerutscht.
Zeit, zu überprüfen, wo ich noch im Einklang bin und wo ich ein wenig Schieflage bekommen habe. Ich gebe zu, manchmal braucht man dazu jemanden, der einem hilft, den eigenen Hintern zu sehen. Der erste und naheliegendste Schritt ist doch, dort nachzufragen, wo alle Antworten zu finden sind.
Wo? Na in dir. Dein Höheres Selbst, deine geistigen Führer sind mit dem kosmischen Wissen und viel wichtiger mit deinem eigenen Urwissen verbunden. Ihre Kommunikation ist unter anderem die Intuition. Frag einfach 
Ein Beispiel, wie das funktionieren kann: Nimm Zettel (oder Notizbuch) und einen Stift. Schreib oben deine Frage oder deine Behauptung auf. Etwa: Was brauche ich heute, um glücklich zu sein? Oder: Ich bin einfach faul. Stimmt das? - Ich bin überzeugt, du hast etwas, das dir wiederholt recht klar im Kopf herumspukt.
Und dann lass den Stift weiter übers Papier tanzen. Schreib jeden Gedanken auf, der hochkommt. Ich hab bei dieser Übung manchmal ganze Dialoge stehen. Be- und verurteile nicht, was aufs Papier fließt. Zensiere dich nicht. Schreib einfach.

Viel Spaß und gewonnene Klarheiten wünsch ich euch  

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