Featured

Das Krokodil - oder: Wie ich meine Wut fand

​Wieder einmal ein filmreifer Traum. Ganz dunkel erinnerte ich mich beim Aufwachen an Rebellion, Kampf, Liebe, Verlust und farbenprächtige Szenerien. Was jedoch detailliert und glasklar in Erinnerung war - selbst heute noch: Das Krokodil.

Continue reading

Wie Krafttiere zu mir kommen: Im Traum

Wenn Tiere im Traum zu mir kommen, ist damit meist eine gewisse Dringlichkeit verbunden. Und manchmal auch Unaufmerksamkeit meinerseits im Wachzustand.

Ich denke dabei an Freunde, die dich stoppen, wenn du aufgeregt und mit den Armen rudernd um ein Thema herumläufst und dabei rundherum einfach alles übersiehst. Sie rufen eine Warnung vor dem Abgrund. Sie nehmen dich bei den Schultern und drehen dich zum Wegweiser, der schon die ganze Zeit da stand. Sie legen dir den Mantel um die Schultern, den du in der Aufregung ganz vergessen hast. Sie stellen dir ein Brot hin, weil du sogar das Essen vergessen hast. 

Drei Arten der Begegnung

In meinen Träumen geht es oft richtig filmreif zu. Das war schon als Kind so. Drei grobe Richtungen habe ich festgestellt, wenn es um Tierbegegnungen im Traum geht:

  • Ich bekomme Unterstützung für ein bestimmtes Thema, das auch im Traum gleich bearbeitet und oft auch aufgelöst wird. Sozusagen löst sich alles im Schlaf. An diese Besuche kann ich mich entweder gar nicht erinnern. Dann fühle ich die Wirkung beim Aufwachen und weiß, oh, vielen Dank. Oder es sind zahlreiche Details in meinem Kopf, wie ein Film eben.
  • Ein Begleiter, den ich aus meinen schamanischen Reisen, meiner Arbeit, meinen Meditationen schon kenne, ruft sich in Erinnerung. Es ist doch komisch, wie schnell wir manchmal vergessen, welche Werkzeuge und Unterstützung wir bereits an unserer Seite haben. Besonders, wenn wir sie länger nicht gebraucht, benutzt, besucht haben.
  • Ein völlig neues, oft sehr unerwartetes Tier schiebt sich ins Bewusstsein. Nach dem Aufwachen ist dann für mich meist alles verschwommen und undeutlich, bis auf das Tier selbst. Das ist unglaublich präsent. Manchmal nicht einmal als Bild sondern als Wissen in meinem Herzen, als Wort in meinem Kopf. Es ist einfach klar und deutlich da.

In den letzten beiden Fällen ist das für mich die Aufforderung, mit ihnen bewusst zu arbeiten. Die nächste Meditation steht dann ganz im Zeichen der Kommunikation, des Dialogs.

Krafttier?

Krafttier, Tierbegleiter, Geistführer und Botschafter - sie laufen unter vielen Namen. 

Tiere tragen besondere Kraft in sich. Schon immer hat man ihre Eigenschaften bewundert, ihnen manches zugesprochen und Wege gesucht, die gewünschten selbst zu entwickeln oder aufzunehmen. In unserer Sprache spiegelt sich das ebenfalls: Stark wie ein Bär. Schlau wie ein Fuchs. Frei wie ein Vogel.

Auf spiritueller und energetischer Ebene finden wir Zugang zu diesen Eigenschaften und die innewohnende Unterstützung über Krafttiere, Tierbegleiter, Tierführer. Manche sind ein Leben lang an unserer Seite, manche nur für eine Phase, manche schützen uns, manche fordern, manche fördern, manche warnen oder überbringen eine Botschaft, manche lehren – aber alle unterstützen uns.

Wie finde ich mein Krafttier?

Es ist schon da. Begleitet dich, wartet darauf, gesehen zu werden. Du entdeckst sie klassisch über eine schamanische Reise zum Krafttier, im Traum oder auch im Alltag als tatsächliches Tier, als Bild oder als Wort. Aufmerksamkeit hilft beim Wahrnehmen.

Wenn du Unterstützung bei deiner Verbindung, deiner Kommunikation mit deinen Tierbegleitern möchtest, kannst du mich gerne buchen. Über den Button schickst du mir eine Mail mit deiner Anfrage.

Erste Hilfe vs. Heilung und Veränderung

Weißt du, in welcher Situation du dich gerade befindest? Akzeptierst du es?
Oft fällt mir auf, dass sowohl bei der Bitte um Hilfe als auch bei den Ratschlägen, die gegeben werden, genau das völlig außer Acht gelassen wird. Die besten Tipps gehen dadurch ins Leere - und was zu einem späteren Zeitpunkt wirklich hilfreich wäre, hat dadurch zumindest einen schalen Beigeschmack.

Meine Erste Hilfe: Innehalten. Atmen. Anschauen. Was ist gerade los? Was brauche ich, um aus dem Überlebenskampf zu kommen?

Manchmal ist das eine Umarmung. Manchmal eine Tasse Tee. Manchmal ein Taschentuch. Meistens ein Ausdrücken der Gefühle, die grad in einem toben. Manchmal die Erkenntnis, dass man gerade nichts tun kann, außer sich möglichst sicher treiben zu lassen, bis das Wasser ruhiger wird.

Beispiele gefällig?

Was mein ich damit: Du bist am ertrinken. Irgendetwas hat deine bisherige Fähigkeit, dich im Wasser fortzubewegen, eingeschränkt. Bei kleinen Beeinträchtigungen, etwa einem Krampf in den Zehen, können wir kompensieren, uns in sichere Gewässer begeben und uns um den Krampf kümmern. Oder sogar direkt vor Ort Gegenmaßnahmen treffen und dann normal weiterschwimmen.

Bei größeren Schlägen wissen wir nicht mehr, wo oben und unten ist, Angst kommt hinzu, die Strömung zerrt an uns, keine bekannte Schwimmbewegung ist möglich oder in dem Strudel hilfreich. Hier helfen keine Ratschläge, wie man schwimmt und wie man am besten schwimmen übt. Hier gehts um Erste Hilfe. Es geht darum, sich in eine Situation zu bringen, in der man nicht mehr mit aller Kraft mit Überleben beschäftigt ist. Dann kann sich mit all dem beschäftigen, tatsächlich etwas verändern, lernen und anpassen.

Bei einer körperlichen Verletzung ist uns das viel deutlicher bewusst. Wenn ich einen Splitter eingezogen habe, werd ich nicht gleich ein Pflaster draufkleben. Das schützt zwar die verletzte Stelle, der Splitter bohrt sich aber weiter in die Haut. Ich werde diese aktive, ständig fortdauernde Verletzung erstmal entfernen, dann die Wunde versorgen und dann schauen, was ich tun kann, um weitere Splitter zu verhindern - und da kommen dann verschiedenste Möglichkeiten in Frage: Nicht mehr mit Holz hantieren, Handschuhe dabei tragen, achtsamer hingreifen usw usf.

Der Text ist jetzt etwas lang geworden, aber ich sehe es so oft. Menschen, die akut aus der Bahn geworfen sind, deren Welt gerade in Schmerz oder Chaos versinkt, die gerade ihre gerechtfertigte Wut über Zugefügtes entdeckt haben, fragen wie sie das wegbekommen. Die Antworten reichen von loslassen, verzeihen, Wut und Schmerz wegschicken bis "was kannst du daraus lernen". Und sie alle sind nicht falsch. Aber sehr oft verfrüht. Dann funktioniert es nicht und hilft kaum und wird als blöder Rat verworfen und im Schlimmsten Fall nicht mehr aufgegriffen.
Ja, mir geht es auch oft so. Gerade mir selbst gegenüber. Ich will den Schmerz, die Angst, die Hilflosigkeit, die Wut nicht fühlen. Das soll weggehen. Doch davor steht das annehmen, das akzeptieren, wo man gerade ist, dass gerade Chaos herrscht, dass man Luft hängt, dass man im Strudel ertrinkt, dass Schmerz weh tut oder Wut die Angst überspielt.
Und ich sag euch was: Je öfter man es macht, umso schneller ist man aus dem überwältigenden Chaos draußen und kann wieder klarer sehen. Dann erkennt man plötzlich auch Wege, die immer schon da waren.

Nochmal meine erste Hilfe

Innehalten. Atmen. Anschauen. Was ist gerade los? Was brauche ich, um aus dem Überlebenskampf zu kommen?

Manchmal ist das eine Umarmung. Manchmal eine Tasse Tee. Manchmal ein Taschentuch. Meistens ein Ausdrücken der Gefühle, die grad in einem toben. Manchmal die Erkenntnis, dass man gerade nichts tun kann, außer sich möglichst sicher treiben zu lassen, bis das Wasser ruhiger wird. 

Runengeschichten - April

Statt der täglichen Runenbotschaft gibt es zu Monatsbeginn eine Runengeschichte. Wähle intuitiv dein Runenset - und lies nach, welche Geschichte die Runen dir für den April zuraunen. 

Onyx

Laguz
Kenaz, Ansuz, Isa, Jera

Eine Reise bringt Neues,
doch die Wasser können tückisch sein.
Blicke hinab in die Tiefe,
nutze den gleißenden Fackelschein.
Hörst du das Flüstern, den himmlischen Strom?
Steh still, lass wirken und tosen draußen den Wintersturm.
Zur rechten Zeit am rechten Platz,
findest du des Meeres Schatz.

Auf deiner Reise durch den April solltest du nicht kopfüber in unbekannte Gewässer tauchen. Du weißt nicht, was sich unter der Oberfläche verbirgt.
Hältst du jedoch deine Fackel der Wahrheit und Klarheit hoch, kommt alles ans Licht. Immerhin bringt eine Reise auch immer neue Erkenntnisse mit sich. Hier gibt es auch Chance zur Heilung alter Geschichten. Schau genau hin. Nicht nur außen sondern vor allem auch innen. Die leise Stimme deiner inneren Führung hat hier auch so einiges zu sagen. Eine gute Zeit, um mal seine eigenen Kanäle (z.b. mittels Chakrenreinigung) zu prüfen – bist du offen für das Raunen aus den Tiefen des mächtigen All-Wissens? Das hilft über die Unsicherheit des Nicht-Wissens hinweg und deutet den Weg. Stürme, Frost und sonstige Unbill überstehst du wie das Samenkorn den Winter: Zurückgezogen, geschützt, von außen oft als „erstarrt" missdeutet. Also kein Stress, wenn es unterwegs mal so wirkt, als steckst du fest. Lehn dich zurück, sammle deine Kräfte. Denn letztlich darfst du ernten, was du säst. Achte auf den richtigen Zeitpunkt – Bauch, innere Stimme, Klarheit helfen dabei. Dann winkt am Ende der Reise eine erfolgreiche Ernte.

(c) Veronika Maria Stix 

Rosenholz

Ehwaz, Hagalaz, Fehu
Algiz, Wunjo, Perthro, Jera

Allein? Bist du nie.
Mensch, Tier, Umfeld macht´s schwer oder leicht.
Zeit für Reinigung, Loslassen -
weg mit allem, was nicht zum Fliegen gereicht.
Pack zu und räum auf hinter dem Sturm,
die Trümmer brauchst du nicht mehr.
Was ist das? Bisher zum Angriff genutzt,
taugt dies oder jenes zum Aufbau viel eher.
Welch Wonne der befreite Garten dir bringt –
Schau, ist da nicht ein Geheimnis, das glitzert und blinkt?
Gemeinsam mit Respekt und doch eigner Hand,
ziehst du reiche Ernte an Land.

Dein großes Thema im April dreht sich um Gemeinschaft, die Partner auf deinem Weg. Egal, ob du gerade Hand in Hand unterwegs bist oder allein (tatsächlich oder vermeintlich) – hier gilt es, Altes loszulassen. Alte Beziehungen, alte Glaubensmuster, alte Verletzungen. Schlicht alles, was nicht mehr passt. Achtung, hier geht es nicht nur um Zwischenmenschliches, auch jedes Werkzeug oder Umfeld, das inzwischen mehr ausbremst und Scherereien macht, als es nutzt und seine Aufgaben erfüllt, darf hinterfragt werden. Frisch vom Sturm durchgeputzt merkst du plötzlich, dass eine Mistgabel alle möglichen Funktionen übernehmen kann. So ist es mit allem – schätzt du wert, was und wen du um dich hast? Oder versuchst du mit der Gabel Suppe zu essen? Wer bei dieser Aufräumaktion mit Fleiß dabei ist, darf bald mit Wonne das neue Wir genießen. Richtig genutzt, bringt auch die älteste Klapperkiste noch Freude. Hier warten einige Geheimnisse und Mysterien auf Aha-Erlebnisse. Was auch dich zu reicher Ernte bringt – wenn du mit Fleiß tust, was zu tun ist.

(c) Veronika Maria Stix 

Magische Stunde

Eine Stunde ganz nach Deinen Wünschen, um Klarheit zu deinen Themen zu gewinnen.

Egal, was dich gerade beschäftigt: Der erste Schritt ist immer, Klarheit zu erlangen. Was will ich, wo stehe ich, wo will ich hin, was geht tatsächlich vor. Diese Stunde nutzen wir ganz nach deinen Vorlieben (und der Eingabe unserer geistigen Führer). Wir befragen Runen oder Karten, befragen in einer schamanischen Reise deine innere Führung, nutzen energetische oder Mindset-Techniken, um diese Klarheit zu erlangen, Blockaden ausfindig zu machen und aufzulösen und den nächsten Schritt zu finden.
Bei allem steht im Vordergrund, dich in die Eigenermächtigung zu bringen. 

Du kannst entscheiden, ob Du einen persönlichen Termin in Wien 22 möchtest oder via Zoom online mit mir arbeiten willst, dazu brauchst du Internetzugang sowie Video und Audio. 

Du kannst Deine magische Stunde gleich hier buchen. Kostenbeitrag: € 66,-

© 2018 Veronika Maria Stix. All Rights Reserved. Designed By Bluun OG. Framework by JoomShaper